Wie du KI-generierte Inhalte glaubwürdig einsetzt.
Nach diesem Artikel weißt du …
… warum der Umgang mit KI relevant für deinen Markenerfolg ist.
… wie glaubwürdige KI-Kennzeichnung deine Marke attraktiv macht.
… mit welchen drei Fragen du für deine eigene Marke einen guten Umgang mit KI entwickelst.
Beim letzten Einkauf bei dm lachte mich das Kunden-Magazin an und ich nahm es mit. Als ich damit Zuhause am Küchentisch saß, fiel mir ein kleiner Hinweis im Editorial auf: Bilder, bei denen KI zum Einsatz kam, werden gekennzeichnet.
Das allein fand ich schon gut. Wirklich neu war das aber nicht für mich. Zumal die neuen rechtlichen Rahmenbedingungen die Unternehmen jetzt eh zu dieser Kennzeichnungspflicht zwingen.
Wirklich interessant war deswegen das, was ich auf den nächsten Seiten gesehen habe.
Dort stand neben einem der Bilder das kleine AI-Symbol und ein kleiner, aber entscheidender Hinweis:
»Hintergrund teilweise mit KI erstellt.«
Denn damit weiß ich als Leserin, dass KI im Spiel war und – viel wichtiger – was genau mit KI erstellt wurde.
Diese Form der Transparenz halte ich für sehr »markengesund«. Das Unternehmen zeigt, dass es Entwicklungen mitgeht, aber sie auf seine Art und Weise nutzt.
Wenn KI-Inhalte immer realistischer werden
KI-erstellter Bilder-Content wird immer schwerer zu durchschauen. Auch für uns Profis mit geschultem Auge. Und je weniger wir das selbst erkennen können, desto stärker sind wir auf die Unternehmen angewiesen, die diese Inhalte produzieren.
Und damit sind wir plötzlich nicht mehr nur bei KI, sondern bei Markenvertrauen.
Die spannende Frage für Unternehmen lautet deswegen jetzt:
Wie können wir KI so einsetzen, damit sie uns praktisch nützt und das Vertrauen in unsere Marke stärkt?
Darauf kann es übrigens je nach Marke sehr unterschiedliche Antworten geben.
Ein experimentelles Tech-Unternehmen darf vollkommen anders mit synthetischen Bildern umgehen als beispielsweise eine Arztpraxis, ein Lebensmittelhersteller oder ein Unternehmen, dessen Kommunikation stark vom persönlichen Vertrauen in einzelne Menschen lebt.
Es braucht eine Entscheidungsgrundlage aus der Marke heraus.
Drei Fragen für einen glaubwürdigen KI-Einsatz deiner Marke
Das Beispiel von dm lässt sich für mich auf drei einfache Fragen übersetzen.
1. Machen wir sichtbar, dass KI eingesetzt wurde?
Das erste Level ist die grundsätzliche Kennzeichnung. Das schafft zunächst Klarheit darüber, dass KI beteiligt war.
2. Machen wir verständlich, WAS mit KI entstanden ist?
Hier geht dm den wichtigen Schritt weiter: »Hintergrund teilweise mit KI erstellt.«
Damit kann der Betrachter selbst entscheiden, wie er das Gesehene einordnet. Und genau diese Entscheidungsfreiheit von Kunden empfinde ich als glaubwürdig.
3. Haben wir geklärt, wo unsere Grenze liegt?
Das ist für mich die eigentliche Markenfrage. Denn nur weil wir etwas mit KI machen können, müssen wir es noch lange nicht machen.
Wo unterstützt KI unsere Kommunikation und damit die Beziehung zum Kunden? Und ab welchem Punkt würde KI etwas vortäuschen?
Mein persönliches Fazit
Eine glaubwürdige Marke sorgt dafür, dass Konsumenten und Kunden beurteilen und einordnen können, was sie da eigentlich vor sich haben.
Deshalb gefällt mir das Beispiel von dm so gut. Es sagt viel darüber, wie diese Marke ihre Kunden sieht:
Souverän und mündig.
Für diesen Beitrag habe ich KI genutzt, um meine Gedanken zu verdichten und aufs Wesentliche zu konzentrieren. Gedacht, bewertet und gesprochen wird hier weiterhin von mir.

